CCG Change Camp in München

Erleben, anwenden und weiterentwickeln steht auf dem Programm, als sich die 30 Teilnehmer am Nachmittag des 16. Oktober 2014 im Münchner Weststudio [Link: http://www.weststudio.de/] einfinden. Zweimal im Jahr treffen sich Mitglieder und assoziierte Berater der Cooperative Change Group eG zum CCG Change Camp. Ziel ist es, die gemeinsame Arbeit auszubauen und Methoden fortzuentwickeln.

Bisher beherbergten bereits das Schloss Nymphenburg in München sowie die Glaskiste auf dem ExRotaprint Gelände in Berlin diese Veranstaltung. Nach einer turbulenten Suche stand der nächste Ort, der Offenheit und Kreativität versprach, bald fest. Die großzügige, helle Location des Münchner Weststudios lädt direkt zum produktiven Austausch ein. So fällt auch das Filmteam gar nicht weiter auf, das an diesem Tag Aufnahmen für einen Blick in die CCG macht.

Neben Neuigkeiten aus der CCG bietet das Programm für den ersten Tag eine Einführung in das Agile Change Management. Damit die entscheidenden Begriffe nicht nur leblos die weißgetünchten Wände zieren, werden sie als szenische Darstellung pointiert zum Leben erweckt. In einen interaktiven Kontext gesetzt, bekommen die einzelnen Rollen und Schlüsselbegriffe des Agile Change Management eine plastische Form. So wird die Annäherung vom Result des ersten Sprints (ein kleines Bärchen, dem noch ein Bein fehlt) an das Big Opportunity Statement (ein ausgewachsener Plüsch-Grizzlybär) den Teilnehmern im Gedächtnis bleiben. Den Abschluss des ersten Tages bildet das CCG Rad der Veränderung, das mit vereinten Kräfte aufgestellt wird. Ein paar erste Runden darf es drehen, bevor es in den folgenden zwei Tagen weitere Aspekte dazu bekommt und erst richtig Fahrt aufnehmen kann. Gemeinsam geht es dann weiter ins vienamesiche Restaurant Charlie.

Der zweite Camp-Tag startet wiederum mit dem agilen Way of Working der CCG. Nachdem das Warum und auch das Wie des Agilen Change Management im Plenum geklärt sind, werden die einzelnen Schritte anhand eines konkreten Cases in kleineren Teams erprobt. Jedes Team plant so innerhalb eines Tages eine spezielle Kick-Off-Veranstaltung für seinen Themenbereich, führt ein eigenes Planning-Meeting durch und erlebt im Doing ganz individuell die agile Methode. Im gemeinsamen Review am Abend werden die Erfahrungen ausgetauscht, Learnings festgehalten und Hürden identifiziert. Die letzte Aufgabe für den Camp-Freitag ist es, sich zu Interessengruppen zusammenzufinden und offengebliebene Fragen zu klären oder erste Lösungsstrategien für die Herausforderungen der Methode zu entwickeln. Trotz des arbeitsreichen Tages, laufen die Köpfe auf Hochtouren, sodass weitere wertvolle Erkenntnisse den zweiten Teil des Camps abschließen. Zum genussvollen Ausklang genügt dann ein kurzer Spaziergang ins Marietta Cucina, um dort bei italienischem Vino noch den einen oder anderen Gedanken gemeinsam weiterzuspinnen.

Der dritte und letzte Tag des CCG-Camps legt das Augenmerk auf die Akquise-Kompetenzen der Gruppe. Dem Grundgedanken der CCG entsprechend geht es darum, gemeinsam im Team langfristig gangbare Wege für den Kundenkontakt zu entwickeln. Welchen Wert generieren wir für unsere Kunden? Was macht uns als CCG aus? Was können wir besser als andere? Und warum? Auf solche Fragen suchen die Teilnehmer an diesem sonnigen Herbstsamstag die passenden Antworten.

Nach drei Tagen des Austauschs und der intensiven Zusammenarbeit fassen die zwei Vorstände Ralf Langen und Eike Wagner die wichtigsten Erkenntnisse sowie die nächsten Schritte der Cooperative Change Group abschließend zusammen. Ausgerüstet mit einer ganzen Menge Methodik und persönlichen Erfahrungen im Agilen Change Management können die Teilnehmer schließlich ins sonnige Wochenende starten.

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